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Jaguar C-XF

03.01.2007

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„Nach einem aufregenden Jaguar drehen die Leute ihre Köpfe um. Sie bleiben stehen und wünschen sich ein solches Auto zu besitzen. Genau diese Emotionen weckt der C-XF – und die zukünftige Generation von Jaguar-Modellen.“
Ian Callum, Designdirektor, Jaguar Cars


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Die auf der North American International Auto Show in Detroit (13. – 21. Januar, Pressetage 7. - 9. Januar) gezeigte Studie C-XF läutet den Beginn einer neuen Ära bei Jaguar ein. Die viertürige Limousine präsentiert sich als eindrucksvolle Mischung aus puristischem Design und unmissverständlicher Dynamik. Damit gibt sie zugleich die Design-Richtung für künftige Sportlimousinen aus dem Hause Jaguar vor.
Für das Design des C-XF war das gleiche Team verantwortlich, das unter der Leitung von Ian Callum (Jaguar-Designdirektor) und Julian Thompson (Leiter Advanced Design) den preisgekrönten Sportwagen Jaguar XK entwarf, der im September 2005 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt seine Weltpremiere feierte. Der CX-F geht sowohl im Exterieur als auch im Interieur Design noch einen Schritt weiter und gilt als Vorbote für atemberaubende Jaguar Sportlimousinen.
Dabei interpretiert der C-XF designerische Grundwerte, die jedem großen Jaguar zugrunde liegen, auf erfrischende Weise neu. Er ist ein absolut modernes Auto, zollt aber berühmten Vorgängern den gebührenden Respekt.
„Der C-XF und die durch ihn inspirierten Limousinen-Baureihen zeigen die neue Designrichtung von Jaguar", betont Bibiana Boerio, Managing Director von Jaguar Cars. „Bei der Präsentation des Jaguar XK kündigten wir eine produktbezogene Neuausrichtung unseres Unternehmens an. Wir haben versprochen, dass die zukünftigen Jaguar Modelle aufregend, luxuriös und schnell sein werden. Mit dem neuen XK lösten wir dieses Versprechen ein, und der C-XF stellt jetzt unter Beweis, dass diese Attribute auch in einer Limousine umzusetzen sind.“

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DESIGN-PHILOSOPHIE
„Wenn heute über das Design von Jaguar gesprochen wird, sollte eines absolut klar sein“, betont Ian Callum. „Ein Jaguar ist ein modernes Auto, und künftige Generationen sollen sie gerade aus diesem Grunde schätzen.“
In der Tat ist die Studie C-XF ein klares Bekenntnis zu designerischer Klarheit und Effizienz. Der Eindruck latent schlummernder Kraft lässt den Wagen selbst im Stillstand dynamisch und wie „auf dem Sprung“ erscheinen. Doch die Designsprache geht weit über Leistung und Kraft hinaus. Vielmehr gelingt es ihr, historische Jaguar-Designzitate mit mutigen und zeitgenössischen Elementen zu verbinden.
„Durch die gesamte Firmengeschichte hindurch hat es Jaguar immer wieder verstanden, besonders aufregende Sportlimousinen auf die Straße zu bringen. Der neue C-XF soll an diese Tradition nahtlos anknüpfen“, sagt Ian Callum. „Die Jaguar-spezifische Ästhetik erreicht er durch Werte wie Klarheit, Dynamik, latente Kraft, Harmonie und Modernität.“
Diese Markenwerte sind auch in den Design-Ikonen der Vergangenheit klar sichtbar. Schon Jaguar-Gründer Sir William Lyons forderte die gleiche ästhetische „correctness“ wie jetzt Ian Callum. Jeder seiner legendären Entwürfe zeugt noch heute von der hohen Kunst, einige der schönsten Automobile aller Zeiten geschaffen zu haben.
So ist es kein Wunder, dass sich das Design-Team des C-XF von einigen „Greatest Hits“ aus der Lyons-Ära inspirieren ließ. Die wunderschönen, fließenden Linien der Limousinen Mk VII (1950) und Mk 2 (1959) fanden ihre Entsprechung in den Jaguar-Sportwagen der damaligen Zeit, allen voran im XK120.
Um dem CX-F trotz Limousinen-Architektur das von einem Jaguar erwartete sportliche Profil zu geben, bedurfte es höchster Designeffizienz. Folge: Die gesamte Außenhaut musste so eng wie möglich an der Karosserie anliegen. Heraus gekommen ist laut Ian Callum „die absolute Definition eines Athleten auf Rädern“, eine leistungsorientierte Sportlimousine, die dennoch praktisch ist und vier Personen äußerst komfortabel an ihr Reiseziel bringt.
Der C-XF bezieht einen Großteil seiner Schönheit aus der erwähnten Oberflächenspannung. Er fordert den Betrachter dazu heraus, seine vielleicht vorhandenen Vorurteile über Jaguar infrage zu stellen. Von seiner Eckigkeit geht eine unterschwellige Bedrohung aus.
„Ein Jaguar sollte als ‚cooles‘ Auto gelten“, fordert Callum. „denn coole Autos ziehen interessante, ‚kantige‘ Typen an. Die nächste Jaguar-Generation will genau das bewirken.“

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EXTERIEUR-DESIGN
Kühn und aggressiv sorgt der schwarz verchromte Kühlergrill im Bug des C-XF für eine klare Ansprache. Anstatt bündig mit der Oberfläche abzuschließen, sitzt er zurückversetzt in einer tiefen Aussparung. Der so entstandene optische Eindruck ähnelt dem Einlass eines Jet-Triebwerks und gibt zugleich den Hinweis, dass sich hinter dem großen Kühlermaul ein kraftvoller V8-Kompressor mit 4,2 Litern Hubraum verbirgt.
„Ein Jaguar braucht einen ausdrucksstarken Grill, ein Gesicht“, betont Ian Callum. „So reicht ein Blick in den Rückspiegel, um den ‚Klassiker‘ sofort zu identifizieren. Ein geballtes Paket, das alle Kraft in Richtung Hinterräder leitet. Der C-XF ist das perfekte Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung dieses Gedankens.“
Neue Wege gingen die Jaguar-Designer auch beim Design der Scheinwerfer. Anstelle des für die aktuellen Limousinen bindenden „Vieraugen“-Themas wählten sie einteilige, keilförmige und eckig geformte Einheiten. Ein zwischen den einzelnen Birnen gespannter blauer Lichtstreifen lässt an die Pupillen einer Katze denken. Unterhalb der Linsen ist im Stil einer Tätowierung ein springender Jaguar in vereinfachter Form dargestellt. Das Motiv wird auf den Einstiegsleisten der Türen und im Profil der Pirelli-Reifen, mit denen die 21 Zoll großen Hochglanz-Aluminiumräder bestückt sind, wiederholt.
Die Haupt-Charakterlinie des Jaguar C-XF zieht von vorn nach hinten. Sie erzeugt eine ununterbrochene Schulter, die unterhalb der Seitenfenster entlang führt und in einem markanten Muskel über dem Hinterrad ausläuft. Es ist diese moderne Interpretation eines bei historischen Jaguar-Sportlimousinen gern genutzten Elements, das dem C-XF das latente Gefühl von Spannung verleiht. Eine ähnlich schlichte Linienführung findet sich auch am XK – und wird daher auch in der nächsten Jaguar-Generation stilbildend bleiben.
Oberhalb der Schulterpartie sitzt eine flache, sportliche Kabine mit Zierstreben aus Aluminium, die die Fenstergraphik betonen. Sie unterstreichen die Coupé-artige Dachlinie des C-XF. Doch auch die Muskeln in der Motorhaube sowie die in einem weißen Keramik-Finish gehaltenen seitlichen „Lüftungskiemen“ zeugen von der sportlichen Seele des Fahrzeugs.
Am Heck des C-XF geht die stark akzentuierte Schulter von der C-Säule in ein gedrungenes und betont verjüngendes Heck über. Auch hier haben die Designer traditionelle Jaguar-Stilelemente auf sehr moderne Weise neu interpretiert. Direkt von hinten betrachtet wirkt der C-XF sehr breit und kräftig, was durch einen Diffusor noch verstärkt wird. Dieses besonders im Motorsport genutzte Prinzip basiert darauf, Luft unter dem Wagen abzusaugen und über die Erzeugung von Unterdruck die Haftung bei höheren Geschwindigkeiten deutlich zu erhöhen.
Die Farbgestaltung des Jaguar C-XF erfolgte bewusst monochromatisch. Die Außenfarbe „Metashine Silber“ kontrastiert mit Einsätzen in Chrom oder Aluminium. Zusätzlich weist der Einsatz weißer Keramik auf Zonen mit dynamischer Luftströmung oder hohem Wärmeaustausch hin – wie an den seitlichen Belüftungsschlitzen und den Auspuffrohren.
„Wir haben die Farbwahl sehr bewusst so getroffen, denn sie ist ein Schlüsselelement für die Gesamtdynamik des C-XF“, sagt Julian Thompson, Leiter des Jaguar Advanced Designs. „Über diesen ‚Ton-in-Ton’-Effekt wollen wir erreichen, dass sich die Leute Gedanken über die verwendeten Materialien machen; darüber, wie sie mit den Funktionen des Wagens interagieren.“
Thompson fährt fort: „Die Farbgebung hat einen funktionalen Aspekt, doch ging es uns auch um die Ästhetik. Mechanische und streng funktionale Details sind oft wahre Kunstwerke. Wir ließen uns von so unterschiedlichen Dingen wie Flugzeugen oder Kameras inspirieren, um das Auto wie ‚aus einem Guss‘ wirken zu lassen. So, als wäre es aus dem Vollen gefräst.“

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INTERIEUR-DESIGN
Chefdesigner Ian Callum beschreibt das Cockpit des C-XF als „eines der aufregendsten Interieurs, die je bei Jaguar entstanden sind.“ Und tatsächlich genügt schon ein kurzer Blick in den Innenraum des Viersitzers, um zu verstehen, was der Schotte damit meint.
Die Betonung liegt auf maßgeschneiderter Qualität anstelle von üppigem Luxus. Das wird besonders an den gewichtsoptimierten, skulpturartig geformten Schalensitzen deutlich. Die mit Semi-Anilin-Leder (speziell gefärbtes Leder mit gleichmäßiger Farbwiedergabe bei unverändert weicher Oberfläche) bezogenen Sitze wirken sehr sportlich, bieten aber dank ihres großzügig gepolsterten Lendenwirbelbereichs und spezieller Belüftungskanäle sehr guten Komfort. Auch die hinteren Passagiere nehmen in Einzel-Sitzschalen Platz.
Zwischen den Sitzen verläuft ein hoher Mitteltunnel, der den Fahrgästen in einem leicht futuristischen Umfeld das Gefühl großer Geborgenheit spendet. Damit erfüllten die Interieur-Designer ein für jede neue Jaguar-Kabine gültiges Primat: In einem Jaguar sollen die Reisenden nicht nur einfach sitzen, sondern sich rundum wohl fühlen. So treten auch die Passagiere des C-XF eher in eine gute Stube als in einen leeren, offenen Raum.
Das „Ton-in-Ton“-Thema des Exterieurs wird mit einer spannenden Mischung aus ungewöhnlichen Materialien, grafischen Elementen und innovativen Technologien auch innen fortgesetzt. Hauptaugenmerk ist hier das aus gebürstetem Aluminium gefertigte Armaturenbrett, das sich mit einer linearen Grafik rund um die Kabine zieht und so Geschwindigkeit suggeriert. Als Gegengewicht zum kühlen Aluminium fungieren Dekors in Holz und Leder, die in der Güte der Detailverarbeitung neue Standards setzen.
Was auf den ersten Blick wie ein schlichter schwarzer Innenraum wirkt, ist in der Realität ein äußerst moderner und ausgeklügelter Material-Mix. Dazu zählen ein besonderes Leder mit Kohlefaserartiger Musterung und das für die Sitze verwendete, luxuriöse Semi-Anilin-Leder. Teile der Türinnenverkleidungen und des Mitteltunnels sind mit geflammten Pappelholzfurnier verkleidet, um so einen besonders schönen Glanz zu erzeugen.
„Diese ungewöhnlichen Oberflächen ermöglichten es uns, neue Ideen und Themen umzusetzen“, beschreibt Alister Whelan, einer der für den C-XF zuständigen Interieur-Designer. „Jaguar ist bekannt für komplett in Holz und Leder gestaltete Innenräume. Doch haben wir diesmal diese traditionellen Materialien auf eine sehr zeitgemäße Art neu behandelt. Die Folge sind wunderschöne Maserungen und Gewebe.“
Whelan weiter: „Da wir kein gemasertes Leder für die Sitze verwendeten, sehen diese aus, als wären sie mit Neopren überzogen. Keine Steppnähte zu verwenden war ebenfalls eine ganz bewusste Entscheidung – tatsächlich ist im gesamten Innenraum des C-XF keine einzige Naht zu sehen, so dass der Eindruck entsteht, als sei er komplett in Leder gehüllt.“

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INNOVATIONEN
Bei der Einführung neuer Technologien verfolgt Jaguar schon seit langem eine klare Strategie: Die Innovationen sollen den Fahrer überraschen, erfreuen und natürlich auch informieren, sich jedoch weder zu sehr aufdrängen noch durch eine Informationsflut den Benutzer erdrücken.
„Der C-XF zeigt innovative Technologien, die zum Teil schon in der nächsten Generation von Jaguar-Modellen zum Einsatz kommen werden“, kündigt Ian Callum an. „Jedes Jaguar-Interieur darf auch einen gewissen Spaßfaktor besitzen; Technologie sollte aber nur dort eingesetzt werden, wo die Passagiere sie auch benutzen möchten. Zugegeben, manche der im C-XF eingesetzten Lösungen bergen einen gewissen Vorführeffekt, doch achteten wir auf eine organisierte Schlichtheit, die in jedes System Ordnung und Struktur bringt.“
Das vielleicht theatralischste Feature, auf das sich Callum bezieht, ist der Anlassvorgang des Motors. Er beginnt mit dem auf dem Mitteltunnel platzierten roten Starterknopf, der im Rhythmus des Jaguar-„Herzschlags“ pulsiert. Beim Druck auf die Taste weichen konzentrisch geformte Aluminium-Ringe nach unten und zur Seite und geben so den Wählhebel des Sechsstufen-Automatikgetriebes frei. Seine runde Form schmiegt sich harmonisch an die Innenseite der Hand an. Springt der Motor an, beginnt eine kleine Light-Show: Ein blauer Lichtring dringt aus der Mitte der Instrumententafel und dehnt sich über den gesamten Innenraum bis zu den Rücksitzen aus. Zusätzlich taucht eine im Dachhimmel integrierte elektro-lumineszente Konsole den Fahrgastraum in ein gedämpftes blaues Licht. Auch von außen wird der Startvorgang signalisiert – durch das Aufflammen eines blauen Lichts aus dem Bereich des Kühlergrills.
„Wir möchten, dass sich ein Jaguar beim Starten anfühlt, als würde er zum Leben erweckt“, sagt Innenraumdesigner Whelan. „In der Startsequenz haben wir diesen Eindruck durch eine Kombination aus Bewegung und Licht erzeugt. Dabei ist die ambiente Beleuchtung eine Weiterentwicklung des in der Studie Jaguar R-D6 (IAA 2003) gezeigten Systems. In beiden Fällen haben wir gezeigt, wie Licht eine besondere Stimmung erzeugen kann.“
Optisch beim Starten des Motors zum Leben zu erwachen ist eine Sache; berührungsfreie Bedienlösungen für die Fahrgäste zu entwickeln, noch etwas anderes. Im C-XF betritt Jaguar in dieser Hinsicht neue Wege. Die neue Prototypen-Technologie JaguarSense arbeitet mit vier unsichtbar in den Türen versteckten Sensoren, die bereits reagieren, wenn eine Hand über sie streicht. Dann fahren zuvor verdeckte Türgriffe aus – und sind einsatzfähig.
Ein fünfter Sensor befindet sich im Armaturenbrett und reagiert auf eine sich nähernde Hand mit der Freigabe eines Infotainment-Monitors, der bündig in der vorderen Aluminiumverkleidung sitzt. Als nächstes dreht sich der mittlere Teil des Instrumentenbretts um 90 Grad und gibt einen so genannten Dual View-Monitor frei, der verschiedene Darstellungen für Fahrer und Beifahrer anzeigt. So kann zum Beispiel der Beifahrer einen DVD-Film sehen, während der Pilot den Befehlen des Navigationssystems folgt.
Das vom Infotainment-Spezialisten Alpine im Jaguar-Auftrag entwickelte Dual View-System nutzt ein Bild-Trenngitter, das Licht separat in die einzelnen Sehkanäle für Fahrer und Beifahrer leitet. Es verwendet einen amorphen TFT-Silikonmonitor im 7-Zoll-Format (17,7 Zentimeter). Ebenfalls in die drehbare Verkleidung integriert sind Lüfterdüsen, die wie der Monitor so lange unsichtbar bleiben, bis der Fahrer sie anfordert.
Passend dazu sind weitere, zum Teil sehr fortschrittliche Lösungen im Umfeld des Fahrers. Hinter dem Einspeichen-Lenkrad mit „schwebenden“ Schaltwippen liegt das von Flugzeug-Cockpits inspirierte Kombiinstrument. Die Hauptanzeige – der Drehzahlmesser – ist mit horizontalen Linien unterlegt, so dass der Eindruck eines künstlichen Horizonts entsteht. Die Anzeigen reagieren auch auf die vom Fahrer angeschlagene Gangart: Schaltet er das Getriebe in den sportlichen Dynamic-Modus, fährt der Drehzahlmesser wie die lange Linse einer SLR-Kamera weiter vor – und deutet so seine erhöhte Präsenz an.
Wird der Jaguar C-XF dagegen kommoder bewegt, können die Insassen Stereoklänge der Superlative genießen. In der Heckablage und im oberen Bereich der Instrumententafel sind optisch sehr ansprechende Lautsprechergehäuse in Honigwabenbauweise integriert. Die von Jaguar entworfenen und vom führenden Hersteller Großbritanniens, Bowers & Wilkins, produzierten Lautsprecher im wundervollen Katzenaugen-Design sind formvollendete Meisterwerke. Ihre Honigwaben-Mikro-Matrix sorgt für eine sichere Befestigung und verbessert zudem noch die Klangwiedergabe.
„Bowers & Wilkins sind berühmt für ihre Erfahrung im Audio-Bereich“, begründet Julian Thompson die Wahl. „Das Engagement der Firma bei der Suche nach dem perfekten Lautsprecher hat zu zahlreichen Designinnovationen geführt, darunter auch zum Einsatz von Kevlar und Diamanten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass B & W-Lautsprecher in den weltberühmten Abbey Road Studios in London als ‚Audio-Referenzlautsprecher‘ dienen.“


ANTRIEBSSTRANG (KOMPONENTEN)
Beim Blick unter die Motorhaube wird sofort deutlich, dass auch hier ein technisches Meisterstück am Werke ist: Jener 4,2-Liter-V8, der mit Kompressor-Unterstützung auch schon im Jaguar XKR für mächtig Schub sorgt. Dieses bewährte Antriebsaggregat leistet im C-XF rund 420 PS und schöpft – aus bemerkenswert niedrigen Drehzahlen – bis zu 500 Nm an Drehmoment. Über die Sechsstufen-Automatik mit am Lenkrad montierten Schaltwippen (Jaguar Sequential Shift) gelangt die Kraft an die Hinterräder. Wäre der C-XF bereits ein Serienmodell, würde er problemlos die (elektronisch abgeriegelte) Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h erreichen; ohne künstliche Tempo-Bremse käme er sogar auf rund 290 km/h.
Auch bei der elektrischen Architektur setzt Jaguar auf extrem innovative Zukunftstechnik. Als absolute Weltpremiere kommt im C-XF ein Bordnetz aus Kohlefaser zum Einsatz. Der von Beru F1 Systems in England entworfene und hergestellte Kabelbaum im Spinnennetzformat ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch noch extrem funktional.
„Der neue Kabelbaum ist der Traum eines jeden Designers“, schwärmt Julian Thompson. „Wir dachten erst, mit dem Kabelgestrüpp im Motorraum auf lange Zeit leben zu müssen. Jetzt ist jedes Kabel Teil eines optisch sehr ansprechenden Kabelbaumes, der aussieht, als würde er den Motor buchstäblich festschnallen und die ganze Kraft zusammenhalten.“
Der C-XF ist das erste Auto, das in den Genuss der neuen Wire in Composite-Technologie kommt. WIC umschließt jedes einzelne oder auch mehrere Kabel mit einer sehr flachen Kohlefasermanschette, die nicht nur Schutz vor Beschädigungen, sondern auch Vorteile beim Package und Gewicht bietet. Und obendrein sieht alles auch noch sehr sauber und aufgeräumt aus – keine Spur mehr von Kabelsalat.
Der Einsatz von WIC ist ein technologischer Quantensprung – mit Jaguar als Vorreiter für den Bereich Automobil. Während britische Automobilbauer bereits über den Einsatz von WIC in zukünftigen Serienfahrzeugen nachdenken, plant Beru F1 Systems für 2007 auch Applikationen für die Formel 1 sowie die Luft- und Raumfahrt.


DER JAGUAR C-XF IM ÜBERBLICK
• Der C-XF ist weit mehr als nur eine weitere Konzept-Studie. Er ist bedeutend für das künftige Design und mögliche Zukunfts-Technologien von Jaguar.
• Das Exterieur-Design ist schnörkellos, athletisch und von vollendeter Schönheit.
• Das Interieur verwendet traditionelle Materialien, die neu interpretiert ein modernes und absolut zeitgemäßes Ambiente bieten.
• Die viersitzige Kabine ist ausreichend geräumig und einladend gestaltet.
• Die Technologien und Innovationen passen zur Bedienphilosophie Jaguars – und weisen bereits auf weitere, noch in der Entwicklung befindliche Lösungen hin.
• Der Antriebsstrang – bewährter Kompressor-V8 mit Sechsstufen-Automatik, die dank Jaguar Sequential Shift blitzschnelle manuelle Gangwechsel durchführen kann, passt perfekt zum Format einer sportlichen Limousine.
• Die Summe der hochwertigen, im C-XF verbauten Teile ist schon sehr beeindruckend. Doch die moderne und dynamische Sportlimousine bietet als Ganzes eine äußerst verlockende Aussicht auf die Jaguar Limousinen von morgen.
• „Die Studie Jaguar C-XF ist der dynamischste und modernste Viertürer, den Jaguar jemals auf die Räder gestellt hat. Ein Vorzeigeobjekt, das bereits eine künftige sportliche Limousine des Hauses ankündigt. Die Detroiter Studie steht damit für eine Zukunft, die für Jaguar mindestens genauso aufregend sein wird wie der C-XF selbst.“

Ian Callum, Designdirektor, Jaguar Cars


 

 

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