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Bugatti Veyron “Pur Sang”

24.09.2007

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Der Aufbau des Sportwagens, verbunden mit einer Bewunderung für die technische Schönheit seiner Struktur, gab den Designern von Bugatti die Idee, den Supersportwagen Veyron in seiner rein materiellen Konfiguration zu vollenden – das heisst Verzicht auf eine Farblackierung. Das Ergebnis stellt die zweifache Besonderheit der Materialqualität des Bugatti EB Veyron 16.4 „Pur Sang“ mit zwei besonderen Eigenschaften dar: Karbon und Aluminium.

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Die Bauweise der Karbonschale umfasst den Motor und den Fahrzeuginnenraum, während die glänzende Aluminiumverkleidung durch die Lichtspiegelung effektiv die Konturen des Sportwagens hervorhebt. Es ist bemerkenswert, wie die Robustheit der Materialien deutlich den Dualcharakter des Wagens unterstreichen: Performance verbunden mit Fahrkomfort, Karosserie mit Struktur, hell mit dunkel. Ein genauer Blick auf die Details deckt die technische Logik hinter dem äusseren stilvollen Erscheinungsbild auf. Die Karbonschale beinhaltet alle strukturellen Hauptkomponenten, einschliesslich des 16-Zylinder-Motors in W-Form, des Fahrzeuginnenraums, des normgerechten Crashrahmens und des Getriebes mit Verbindungsgestänge zu den Rädern. Dieser beabsichtigte und zweckgesteuerte Grundbau lässt sich als Karbonfaserbeschichtung auch im Innern des Wagens erkennen.

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In gleicher Weise steht dazu der Nutzen der Aluminiumverkleidung, die dem Sportwagen Form und eine einzigartige Kontur verleiht, welche die Reifen mit einer leistungsbetonten Ausdruckskraft von wohl geformten Kotflügen überdecken. Im Hochglanz machen diese gespannten Formen die faszinierenden Oberflächenreflexionen deutlich sichtbar, die sich auf jedes Veyron-Modell beziehen. Die ausgeglichene Grafik der äusseren Erscheinung ist bei der Ansicht auf den Wagen von oben deutlich sichtbar. Diese Qualitäten führen zu einem ausgeprägten Erscheinungsbild -nahezu vergleichbar mit denen, die in einem Gemälde von Mondrian zu finden sind. So wie es die Aussage von Mondrians „Pur Sang“ (reines Blut) vermuten lässt, besitzt dieser Sportwagen die gleiche Art von DNA wie die der klassischen Sportwagen von Bugatti.

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Fünf Exemplare des Veyron „Pur Sang“ plante Bugatti. Die Interpretation des klassischen Bugatti-Designelements, das „Two-Tone-Thema“ in einer neuen spektakulären Form, begeisterte schnell die Interessenten. 24 Stunden nach der Weltpremiere auf der Frankfurter IAA waren alle fünf Modelle bereits zum Preis von 1,4 Mio. Euro vor Steuern verkauft. Das sind in Deutschland, inklusive Mehrwertsteuer, 1’666’000 Euro. Der 1001 PS starke Bugatti Veyron ist 407 km/h schnell. Auch die Beschleunigung beeindruckt: 2,5 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h, nach 7,3 Sekunden wird bereits die 200 km/h-Marke passiert und 300 km/h knackt der Supersportwagen in 16,7 Sekunden.


José Peixoto/pd

 

 

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